… wächst auf toten Bäumen.

Und wenn man Glück hat – wie ich letzte Woche – kann man es sogar mitten in der Stadt finden.

2015-05-12_15-48-02_894

Der Schwefelporling (Laetiporus sulfureus) zersetzt Holz und erzeugt dabei Braunfäule. Er ist hauptsächlich an Laubholz zu finden und bildet seine intensiv gelb-orangenen Fruchtkörper von Mai bis September.

Das „Fleisch“ des Schwefelporlings erinnert – richtig zubereitet – in Geschmack und Konsistenz an Hühnchenfleisch. Daher wird dieser Pilz im englischsprachigen Raum auch „chicken mushroom“ genannt.

Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr einen Schwefelporling gefunden habt (bei Unsicherheit hilft der nächste Pilzsachverständige bestimmt gerne weiter) und diesen essen wollt, solltet ihr nur die jungen Fruchtkörper mitnehmen. Alte Fruchtkörper sind zu zäh. Der Pilz muss zunächst gut abgekochet werden, da er ein Gift enthält, das durch Hitze abgebaut wird. Anschließend könnt ihr damit alles anstellen, was ihr mit Hühnchenfleisch auch machen würdet.

Bei uns gab es ihn als Geschnetzeltes mit … Champignon-Soße.

P1010832

Der Artikel ist auch in französischer Sprache verfügbar.